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Ausschreibungen der Schering Stiftung im Bereich der Wissenschaftsförderung

1. Ernst Schering Preis

 

 

Der mit 50.000 Euro dotierte Ernst Schering Preis ist einer der renommiertesten deutschen Wissenschaftspreise. Die Schering Stiftung zeichnet damit jährlich herausragende WissenschaftlerInnen aus, deren bahnbrechende Forschungsarbeit neue inspirierende Modelle oder grundlegende Wissensveränderungen im Bereich der Biomedizin hervorgebracht hat.

 Vorschlagsfrist ist der 15.12.2017

 Folgende Vorschlagskriterien sind zu beachten:

Nominiert werden können nationale oder internationale WissenschaftlerInnen (Einzelpersonen):

o   die im Bereich der Biomedizin an biologischer, medizinischer und chemischer Grundlagenforschung arbeiten.

o   deren bahnbrechende Forschungsarbeit neue inspirierende Modelle oder grundlegende Wissensveränderungen in der Biomedizin hervorgebracht hat.

o   Dabei ist unerheblich, wann die Forschungsleistung erbracht wurde.

Es gibt keine Altersbeschränkung

Vorschlagsberechtigt sind wissenschaftliche Persönlichkeiten und Forschungsinstitutionen, die detaillierte Kenntnisse über die Forschungsleistung der/des Nominierten besitzen.

Selbstnominierungen sind nicht möglich.

Weitere Informationen zum Vorschlagsverfahren finden Sieexterner Linkhierexterner Link.

 

2. Friedmund Neumann Prize

 

NachwuchswissenschaftlerInnen, die herausragende Arbeiten in der humanbiologischen, organisch-chemischen oder humanmedizinischen Grundlagenforschung erbracht haben, zeichnet die Schering Stiftung jährlich mit dem Friedmund Neumann Preis aus. Er richtet sich an junge WissenschaftlerInnen, die nach der Promotion bereits ein eigenständiges wissenschaftliches Profil entwickelt haben, mit dem Ziel, die wissenschaftliche Etablierung zu unterstützen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert.

Vorschlagsfrist ist der 15.12.2017

Folgende Vorschlagskriterien sind zu beachten:

Nicht länger als 6 Jahre zurückliegende Promotion mit herausragendem Ergebnis (begründete Ausnahmen sind möglichexterner Link)

Exzellente wissenschaftliche Arbeiten in der humanbiologischen, organisch-chemischen oder humanmedizinischen Grundlagenforschung

Der/die NachwuchswissenschaftlerIn sollte ein eigenständiges wissenschaftliches Profil mit Zukunftspotenzial entwickelt haben sowie selbständig und losgelöst von der/dem BetreuerIn arbeiten. So wird zum Beispiel mindestens eine Letztautorenschaft vorausgesetzt.

Grundsätzlich werden Personen nicht berücksichtigt, die bereits eine unbefristete Professur oder eine äquivalente Dauerposition innehaben.

 In Deutschland tätig

Selbstnominierungen sind nicht möglich.

Weitere Informationen zum Vorschlagsverfahren finden Sie hierexterner Link.

 

3. Young Leaders in Science

 

Die Schering Stiftung bietet in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Wissenschaftsmanagement e.V. das etablierte Führungskräftetraining Young Leaders in Science an. Es richtet sich an LebenswissenschaftlerInnen, die eine Arbeitsgruppe leiten oder vor der Übernahme von Personalverantwortung und Leitungsaufgaben stehen. Young Leaders in Science vermittelt wirksame Managementfähigkeiten und -instrumente, die für wissenschaftliche Führungskräfte wichtig sind. Den Erfolg des Programms bezeugen knapp 120 Alumni, die exponierte Positionen im Wissenschaftssystem bekleiden.

 Die Teilnehmenden verfeinern in fünf Modulen zu je 2,5 Tagen ihre Methodenkompetenzen und bauen ein Netzwerk auf, um Erfahrungen aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Förderorganisationen und Stiftungen miteinander auszutauschen — auch weit über die Zeit des Lehrgangs hinaus.

 Kleingruppenarbeiten, Fallstudien, Vorträge, Diskussionen sowie Best- und Worst-Practice-Beispiele prägen den Kursverlauf. Besonderes Augenmerk liegt auf der kollegialen Bearbeitung von Fallbeispielen und auf dem Erfahrungsaustausch.

 Bewerbungen können bis zum 31.01.2018 per E-Mail bei der Schering Stiftung eingereicht werden.

 Weitere Informationen zu dem Programm erhalten Sie hierexterner Link.