DGHM
STARKE FORSCHUNG UND LEHRE –
IN DER HYGIENE UND MIKROBIOLOGIE

Infektionsprävention und Antibiotikaresistenz in der Krankenhaushygiene

   

 

Die Fachgruppe wurde 2009 durch die Mitglieder der St AG „Allgemeine und Krankenhaushygiene“ initiiert und gemeinsam mit einem ersten Workshop in Hannover zur Standortbestimmung gegründet.

Vorstand (2017 – 2019)

 

1. Vorsitzende

Prof. Dr. Simone Scheithauer
Universitätsmedizin Göttingen
Georg-August-Universität
Leitung Stabsstelle für Krankenhaushygiene und Infektiologie
Robert-Koch-Straße 40
37075 Göttingen
Tel.: 0551/ 39-4963
E-Mail: krankenhaushygiene.leitung@med.uni-goettingen.de

Stellvertretender Vorsitzender

PD Dr. Rasmus Leistner
Institut für Hygiene und Umweltmedizin
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Campus Benjamin Franklin
Hindenburgdamm 27
12203 Berlin
Telefon +49 30 450 570043
Telefax +49 30 8445 3682
E-Mail: rasmus.leistner@charite.de

Schriftführer

PD Dr. med. Nico Tom Mutters
Universitätsklinikum Freiburg
Institut für Infektionsprävention und Krankenhaushygiene
Breisacher Straße 115 b
79106 Freiburg
Telefon: 0761 270-82750
Telefax: 0761 270-82030
E-Mail: nico.mutters@uniklinik-freiburg.de

 

Schwerpunkte

Seit einigen Jahren rücken Krankenhaushygiene und Antibiotikaresistenzen immer mehr in den Vordergrund bei der medizinischen Behandlung. Auf Initiative des European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) findet jedes Jahr im November ein „Europäischer Antibiotikatag“ statt, der gezielt auf die notwendige Beachtung der Antibiotikaresistenzen und deren Auswirkungen aufmerksam macht. Die Bundesregierung unterstützt mit Hilfe der DART (Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie) ebenfalls diese Bemühungen. In diesem Kontext ist die Gründung dieser neuen Fachgruppe zu sehen. Hierbei greift die Fachgruppe gezielt wissenschaftliche Fragestellungen zu einerseits Definitionen, klassischer und molekularer Epidemiologie, Präventionsmaßnahmen und Auswirkungen hinsichtlich individueller und gesellschaftlicher Aspekte, andererseits zu den molekularen und zellulären Grundlagen der Antibiotikaresistenz­entwicklung, Grundlagen zur Transmissibilität von Mikroorganismen, ihrer Persistenz und Adaption in biotischer und abiotischer Umgebung auf, um Forschungs­ansätze sowie -verbünde zu den genannten Themen zu unterstützen. Im Zentrum der Aktivitäten stehen, u.a. Fragen hinsichtlich geeigneter Surveillance Methoden, Präventions- und Interventions­möglichkeiten und infektionsepidemiologischer Methoden, die in der Fachgruppe diskutiert werden, um Forschungsvorhaben anzustoßen.

In Hannover wurde in dem ersten Workshop mit dem Thema „ESBL und andere Gramnegative multiresistente Erreger (MRE)“ ein Teil dieser Aspekte behandelt und weiterführende Themen für Forschungsansätze definiert.

Eine enge Zusammenarbeit mit den Sektionen Antibiotic Stewardship und Nosokomiale Infektionsprävention der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) wurde in der Fachgruppensitzung auf der DGHM Tagung in Göttingen beschlossen und umgesetzt.